Die Frage „was kann ich tun?“, die Idee, der Start – so fing es an mit Artists for Refugees

Die folgenden Fragen trug ich seit Beginn der zunehmenden Fluchtbewegung nach Europa und Deutschland täglich mit mir: Was kann ich gerade tun, um Flüchtende, die hier her kommen, zu unterstützen? Was kann mein Beitrag sein – neben dem unmittelbaren Spenden von Kleidung, Geld und der möglichen Übernahme einer Vormundschaft für ein minderjähriges geflüchtetes Kind ohne Eltern? Am meisten berührt und geschmerzt hat mich bei allem, was ich gelesen und gesehen habe, dass viele Kinder und Jugendliche, die hierher kommen, traumatisiert sind – mitunter schwer – von dem, was sie in den letzten Monaten erlebt haben. Und hier braucht es meiner Meinung nach v.a. finanzielle Mittel, um (psychologische) Betreuungsangebote bereitstellen zu können.

Nachdem ich meine Sinne habe streifen und Ideen sich entwickeln lassen, war eines Abends die Idee zu „Artists for Refugees“ geboren. Mir bekannte Künstlerinnen und Künstler, mit denen ich mich dazu unterhielt, fanden die Idee gut, manche waren regelrecht begeistert und ich legte los, die Plattform aufzubauen und Künstlerinnen und Künstler sowie Multiplikatoren anzusprechen, ob sie mitmachen bzw. die Idee weiterverbreiten möchten. Viele taten das und ich bin weiter dabei, Künstlerinnen und Künstler von der Idee zu erzählen. Zudem habe ich von vielen Menschen Unterstützung bekommen, die mitgedacht haben und mir an der ein oder anderen kniffligen Stelle mit ihrem Know-how weiterhalfen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ebenso für jedes motivierende Wort, das mich zu diesem Projekt erreicht hat.

Im Februar startet die Plattform offiziell und ich wünsche, dass sie allen Beteiligten eine Freude und den geflüchteten Kindern und Jugendlichen eine große und engagierte Unterstützung sein wird.

Julia

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